das junge-mädchen und seine körper von Josefine Rose Habermehl

Soundinstallation / Szenische Forschung Bochum

Josefine Rose Habermehl, Studentin des Masterstudiengangs „Szenische Forschung“ in Bochum, entwickelt für // CYBERLEIBER 2013 eine begehbare Raum-Soundinstallation, die sich einem der kontroversesten und meistgelesenen Texte der jüngeren politischen Philosophie annähert.

Im Jahr 1999 veröffentlichte das französische Autorenkollektiv TIQQUN die erste Version der „Jungen-Mädchen Theorie“: Diese Theorie versucht, eine Figur zwischen Körper, Maschine und Schrift zu beschreiben, die gegenwärtige Regierungstechniken nachzeichnet, überhöht und unterläuft – und die sich notgedrungen nicht unter einer einzigen Eigenschaft fassen lässt. In dem fragmentarischen Text wird diese Schwierigkeit immer wieder sichtbar: Starke Bilder tauchen auf, um sich beim Lesen des nächsten Textabschnitts wieder in Luft aufzulösen.

das junge-mädchen besetzt körper. // die gemeinsamkeit dieser körper sind das junge-mädchen. // oder könnten es sein. // sicher bin ich mir da nicht. // das bild dominiert, drängt sich auf, bleibt aber dennoch unscharf. (Josefine Rose Habermehl)

Ein poetisch-philosophischer Klangkörper zum Denken, Empfinden und Nachhallen-lassen: Backstage im Treppenhaus hinter der Spiegelwand.

Dauerinstallation ab Donnerstag, 6. Juni, 17 Uhr, Treppenhaus hinter der Spiegelwand im unteren Foyer.

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