Interview über „Einige Nachrichten an das All“

Freitag, 7. September 2012, Schauspiel Dortmund, 22:52 Uhr. Die erste Endprobe für EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL ist gerade vorbei. In einer Woche ist die Premiere. Regisseur Kay Voges, Videokünstler Daniel Hengst und Kostümbildnerin Mona Ulrich im Gespräch über die Produktion, aufgezeichnet von Dramaturgin Anne-Kathrin Schulz.

CC-1_11
HENGST: Für die Schauspieler war es bei dieser Produktion bestimmt eigenartig, dass auf einmal so ein Apparat rundherum wuchs. Wenn man zum Beispiel, wie eben, im Schauspielhaus sitzt und Ton mischt, während einer Endprobe, ist das schon sehr seltsam. Die Bühne wird dann zum Tonstudio, und die Probe hat auf einmal eine andere Bedeutung. Es war ja auch etwas anderes als eine normale Tonprobe am Theater. Und da geht’s wieder los, dass man Grenzen sprengt –

VOGES: Eine Neudefinition des Theaterraums, das ist ja schon spannend. Also, dass man den Raum, das Theater, der Festung Bühne entreißt, es dann zum Schwimmen bringt oder auf Berge stellt, und dann auf einmal in den wertvollen Bühnenproben vor der Premiere nicht die abschließende Szenenarbeit mit den Schauspielern, sondern die Arbeit an Licht und Sound im Fokus steht. Eigentlich wird die Hierarchie durcheinander gepurzelt.

HENGST: Ja.

VOGES: Der Schauspieler ist nicht mehr der, der im Rampenlicht der Bühne steht. Er ist schon weiterhin der, für den der Scheinwerfer an ist, aber es gibt gar kein Publikum mehr, für das er spielt. Es gibt diesen kleinen Chip in einer Kamera, für den der Schauspieler alles tun. Und du bist der einzige Zuschauer. Oder der erste.

HENGST: Und du warst dann der zweite. Ich fand das auch neulich interessant, da sprachen wir über Ridley Scott und andere, und du hast gesagt: Die Technisierung, das ist ein Aspekt in der Menschheitsgeschichte und ein Thema, das uns in zehn, fünfzehn Jahren noch viel, viel stärker beschäftigen wird. Stichwort ‚Technokratie’ – die wir aber offenherzig aufnehmen und sagen, „Aha! Das können wir aufgreifen, wir können beispielsweise ein iPhone nehmen oder das Internet und das alles für uns nutzbar machen. Und wir können damit etwas kreieren, was vorher nicht möglich war.“

DIE TECHNISIERUNG DES MENSCHEN

In dem Sinne ist dies jetzt der Moment, wo wir sagen, es gibt keine Schauspieler auf der Bühne, sondern es gibt da ein technisches Abbild von ihnen, und damit können wir spielen. Und das haben wir auch gemacht. Die Schauspieler werden durch diese Art von Ansatz zu Robotern, weil sie eben jeden Abend exakt das gleiche machen werden. Sie sind technisiert. Wir haben ihnen die Millisekunde gegeben, in der sie anfangen, zu sprechen. Als hätte man eine Fernsteuerung auf den Menschen gerichtet und könnte sagen: „Jetzt geht’s los mit dem Text und du sagst den so und so und so. Ich brauch das nur zu programmieren. Und jeder Fehler, den du machst, ist keiner, denn ich kann ihn ausradieren.“ Den Film im Theater stattfinden zu lassen ist für mich auch ein interessantes Abbild der Gegenwart, eine Parallele zur Gesellschaft, wie sie sich entwickelt – wo beispielsweise Gene bearbeitet werden können, damit Menschen so und so werden, oder wir eine Einladung auf unseren
Kalender bekommen, um rechtzeitig bei einem Termin zu sein. Das alles wird gerade durchtechnisiert, diese ganze Struktur des Lebens. Und dies wird immer dominanter, immer wichtiger. Und deswegen, glaube ich, ist es auch eine logische Konsequenz, zu fragen: „Wie schaffen wir es, diese Thematik auch ins Theater zu holen, und zwar, statt nur immer hinterher zu rennen, wirklich Impulse zu setzen?“ Und: „Wie kann man, bevor diese Entwicklung noch weiter fortgeschritten ist, schon jetzt kritisch und genau darüber nachdenken?“ Und einen Blick darauf zu werfen, wo vielleicht Probleme entstehen könnten.

FILM IM THEATER

Und gerade bei dem Durchlauf eben… Anderthalb Stunden schaue ich auf diesen Film, und dann kommen Menschen auf die Bühne, und deren Präsenz ist auf einmal so viel enorm größer, als wenn sie von Anfang an da gewesen wären. Sie bekommen eine so unglaubliche Größe, allein weil sie körperlich da sind und sprechen. Und dieser lange Monolog von Uwe – ich hing an jeder einzelnen Pflanze, die er sagte. Weil diese körperliche Präsenz so wertvoll wird. Weil sie vorher nicht da war. Und hier auch das Theater vielleicht noch einmal seinen Wert offenbart, oder auch der Spielende, das Sein auf einer Bühne.

VOGES: Durch den Verzicht des Menschen wird der Mensch kostbarer.

HENGST: Ja. Oftmals ist es ja so, dass man zum Beispiel erst, nachdem jemand gestorben ist oder weg ist, eigentlich merkt, wie schmerzlich das ist – dass er damals da war und jetzt nicht mehr da ist. Und in einer Phase, wo wir am Theater noch die Rahmenbedingungen haben, mit denen wir arbeiten können – auch wenn es schon problematisch ist – kann man die Frage stellen: „Was wäre denn, wenn das Theater nicht mehr da ist?“ Das ist eine Dystopie, für mich. Und diese Art des Todes, die uns bereits entgegenschwingt, die auch vermutlich in nicht allzu ferner Zukunft liegt, wenn wir nicht aufpassen, die thematisieren wir – als eines der Themen des Abends.

VOGES: Der Tod des Theaters ist ja bereits im Stück inhaltlich schon angelegt.

SCHULZ: Wie auch der Tod an sich, der ja eines der zentralen Themen ist.

HENGST: Ich muss in diesem Zusammenhang natürlich auch gleich an das Medium Photographie denken. In dem Augenblick, in dem ich ein schönes Urlaubsphoto mache, ist das toll, weil ich mir denke: „Von diesem wunderbaren Moment habe ich jetzt ein Photo gemacht, und das kann ich mir immer angucken.“ Aber in dem Augenblick, wo ich mir dann das Photo angucke, ist der Moment tot und hat kein Leben mehr. Durch das Photo ist er gestorben. Und das haben wir 25 Mal pro Sekunde gemacht.

CC-3

VOGES: Wobei die Schauspieler außergewöhnlich lebendig vor ihrem Sterben sein durften. Die Freiheit, oder das Gefühl von Leben, war, so hatte ich den Eindruck, für die Spieler beim Dreh weitaus höher, als es vielleicht auf einer Bühne möglich ist. Das reale Wasser, die Dunkelheit, der Berg, die Motten, der Schlamm, der Wald… All das war natürlich wesentlich konkreter. Und diese Momente von „Super-Erleben“ brennt man dann zusammen auf eine Festplatte, und der Schauspieler wird zu einem Roboter. Der Schauspieler wird zu einer Erinnerung an unglaublich lebendige Augenblicke, und gleichzeitig stirbt der Schauspieler damit, und man vermisst ihn.

SCHULZ: Daniel, hast du, als der erste Zuschauer, der du auf Grund des Blicks durch die Kamera warst, hast du auf den Außendrehs dieses „Super-Erleben“, diese permanenten Explosionen, sofort gesehen? Du hast dieselben Schauspieler ja schon öfter mit der Kamera begleitet, aber bisher immer auf der Bühne. Gab es da für dich Unterschiede?

HENGST: Absolut. Es war in der Intensität wirklich etwas völlig anderes. Ich war ersteinmal wirklich verblüfft, wie gut alle vorbereitet waren. Wir haben mit einer Szene begonnen, und dann gab es kurze Korrekturen, aber oftmals hat alles bei der dritten, vierten Wiederholung schon super geklappt. Ich stand da und dachte: „Wahnsinn, was da vor mir passiert.“ Im Spiel lag eine so offensichtliche Kraft – auch wenn ich das volle Ausmaß dieser Intensität teilweise erst im Schnitt richtig begriffen habe. Die Energie, die die Schauspieler aufgebracht haben, um für diese kurzen Momente voll da zu sein, und richtig zu sein, in welcher Geschwindigkeit das vonstatten ging, fand ich total verblüffend.

ENDLICHKEIT UND UNENDLICHKEIT BEI WOLFRAM LOTZ

VOGES: Und was ja darüber hinaus das Aufregende ist: Zum einen geht es um den Tod und das Sterben der Dreidimensionalität, der Gegenwart auf der Bühne. Zum anderen ist es aber auch eine Stoffverwandlung. Auch auf die Gefahr hin, etwas küchenphilosophisch zu klingen: Der reale Körper musste sterben, damit etwas über den realen Körper hinaus wachsen kann.

SCHULZ: Vielleicht eine vierte, fünfte, sechste Dimension.

VOGES: Ja.

SCHULZ: Die Themen des Theaterstücks spiegeln sich für mich auf viele Arten in dem, worüber ihr gerade sprecht. Endlichkeit und Unendlichkeit, Menschen und Automatisierung, diese in dieser Produktion entstandene große Intensität für jeweils viele kurze Augenblicke, die aber dafür technisch konservierbar sind… Da muss ich beispielsweise an Wolfram Lotz’ Figur ‚Leiter des Fortgangs’ denken. Ein Mann, der mit einer Apparatur durch Raum und Zeit reist, zu den Protagonisten der vielen kleinen Mikrokosmen, mit denen Lotz wieder und wieder die Lupe aufs Menschsein richtet. Die Figuren sollen dann ein einziges Wort erdenken, welches sich lohnt, als Botschaft ins Weltall geschickt zu werden – letztendlich in die Ewigkeit.
Dieses Setting finde ich genial. Diese Reduzierung auf Ein-Wort- Funksprüche – komprimierter und mechanisierter kann die große Suche des Ichs nach dem Sinn des Lebens kaum dargestellt werden. Und das alles in permanenter Präsenz des Alls. Denn das All, das hört man auch im Stücktitel, ist ja der Adressat der Funksprüche, es ist also ein Subjekt des Stücks. Aber – die Unendlichkeit auf die Bühne bringen?
Mir kommt es so vor, als wenn einen das Stück vielleicht sogar dazu zwingt, das Medium zu sprengen, für das es eigentlich geschrieben wurde – die Bühne. Und – unser Ergebnis? Theater, Film?

VOGES: Zunächst einmal ein sehr theatraler Film. So viele Großaufnahmen, so viel Gesicht, so viel Schauspieler, so viel Fleisch, was da auf diese Leinwand projiziert wird, der Schauspieler, das Individuum, das soviel größer zu sehen ist, als es auf der reinen Bühne möglich wäre. Dann aber sieht man im Verhältnis dazu diesen Sternenhimmel und ist dagegen so winzig. Und dann guckt man in der Szene mit dem Forscher Rafinesque ins Mikroskop hinein und sieht diese Zelluloseteile – und Außerirdische, die selbst noch da, auf der Zellebene, herumspringen. Also ist da diese Größe von Ewigkeit, aber auch der Mensch und seine Endlichkeit, der Tod. Dazwischen bewegt sich Lotz’ Text.

SCHLAMM, WASSER, MOTTEN, FEUER

Das ist uns dann beim Drehen auch sinnlich klar geworden. Wir schmeißen uns in die Pfützen, da wird der Schlamm angefasst, die nächtliche Motte setzt sich auf die Hand, und dann sitzt man da und auf einmal geht die Sonne auf. Wir haben während der Dreharbeiten sechs Mal die Sonne aufgehen sehen. Wir haben versucht, mit der Natur zu arbeiten, mussten abe gleichzeitig auch gegen sie anarbeiten, wenn wir beispielsweise schneller sein wollten als die kurze Nacht. Wir mussten gegen den Sonnenaufgang an arbeiten, aber auch, bei anderen Szenen, gegen den Sonnenuntergang. Wir waren auf einmal diesem Universum ausgeliefert und mussten uns dazu verhalten.

CC-1_8

SCHULZ: Genau wie es auch den Figuren im Stück geht.

VOGES: Das war hochinteressant, diese Ambivalenz. Wir gehen mit der Kamera so nah auf die Körper, und gleichzeitig stehen wir so klein, sind der Welt ausgeliefert und auch den Elementen. Wir hatten Wind um uns und sind jetzt noch dabei, ihn in der Postproduktion herauszufiltern, weil er stellenweise den Ton kaputt macht. Wir haben am Silbersee in Haltern im Wasser gearbeitet, es war eigentlich viel zu kalt, die Gummistiefel hatten Löcher, die Schauspieler haben gefroren. An anderen Drehtagen war unter uns Erde, die sehr sehr steinig war. Und da war Uwe, der mit seinem nackten Fleisch über diesen Schotter der Halde Hahniel in Bottrop rennt. Und das Element Feuer hat sich nicht nur ein bisschen zu Wort gemeldet, sondern das ganze Auto abgefackelt. Diese vier Elemente konnten wir nutzen, aber sie schlugen auch mit voller Wucht zurück. Dass wir das zugelassen haben, als beispielsweise das Auto loderte, und gesagt haben: „Jetzt die Kamera drauf!“, das war eigentlich die Botschaft aus dem All an uns. Dass wir jetzt weitermachen müssen. Das Feuer meldet sich, die Explosion findet statt. Das macht dann vielleicht dieses Spiel auch anders als reines Theaterspiel, wo sehr viel natürlich auch aus einer Erinnerung heraus erzeugt wird und damit weniger konkret ist. Also, es ist natürlich im Idealfall total konkret, was Schauspieler auf einer Bühne spielen – aber, wo sie es herholen, erscheint uns als Zuschauer oft wie ein Wunder. Man fragt sich, was tragen diese Spieler für Erinnerungen mit sich auf die Bühne und wie genau machen sie die Bühne, dieses Nichts, zu einem Etwas. Und hier ist es so, dass auf einmal dieses Etwas, diese Weltenkräfte – Tag und Nacht, die Elemente – auf einmal sagten:„Wir spielen euch!“

KOLLISION VON WIRKLICHKEIT UND FIKTION

HENGST: Im Film kommen sehr viele Mittel aus dem Theater vor, bestimmte Spielweisen oder der Aufbau von Szenen. Und es ist wichtig zu sagen, das ist jetzt kein Film-Film. Es hat etwas total Eigenes. Es gibt beispielsweise ganz viele Einstellungen, wo die Schauspieler in die Kamera schauen, versuchen, aus dem Film herauszugucken, aus der Projektion herunterzugucken. Und es gibt ja auch dieses Bild von Lum am Anfang, wo Frank genau vor der Kamera steht, es gibt einen Umschnitt, und seine Figur Lum steht genau vor einer Wand.

VOGES: Die vierte Wand.

HENGST: Der EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL-Produktionsprozess unterlag nicht den Filmproduktionsmechanismen, die es normalerweise gibt. Wir mussten keinen Pitch gewinnen, wir mussten keine Treatments einreichen und dann gegen andere Leute bestehen, damit dieser Film produziert werden konnte. Es gab eine enorme künstlerische Freiheit, die wir nutzen konnten. Wir hatten die Freiheit, zu sagen, wir nehmen uns das Medium Film am Theater und machen damit unser eigenes Ding. Das ist total wichtig, zu sagen: Film ist mehr als das, was er häufig heute in Deutschland repräsentiert.

VOGES: Eigentlich fast der Weg zurück zum Autorenfilm, wenn auch mit einer Spielweise, die eben doch noch anders ist als beim Autorenfilm.

HENGST: Das war auch so beim Schnitt, du saßt beim Schnitt dabei. Oder bei den ganzen Aufbauten, wie Mischa die Sachen mit uns zusammen organisiert hat, wie was stattfindet und wann. Wir haben uns unsere eigenen Stiefel gebaut und mussten immerzu Lösungen finden, um in  diesem Rahmen Dreharbeiten stattfinden lassen zu können. Jede Produktionsfirma würde uns bestimmt den Vogel zeigen und sagen: „Das geht niemals.“ Und wir haben es einfach gemacht, und das sieht man dem Film total an.

DIE SUCHE NACH DEM BÜHNENRAUM

SCHULZ: Als ihr das Stück von Wolfram Lotz gelesen habt, gab es ziemlich schnell in der Phantasie zwei Optionen: Leere Bühne oder einen Raum, der sich den Theaterabend hindurch radikal verändert. Und als klar war, dass das technisch einfach nicht machbar ist, wie war dann der weitere Weg? Von: „Wir haben ein Bühnenbildproblem“ über „Wir müssen uns ein neues Bühnenbild ausdenken“ bis zu „Jetzt drehen wir einen Film“, das ist ja kein kleiner Schritt.

VOGES: Es war die Verzweiflung, die ein Ausstattungsteam hatte. Mona, Mischa und ich. Wir saßen zusammen und dachten, „Was machen wir jetzt?“ Wir hatten zunächst ein Bühnenbild, was über neunzig Minuten explodiert. Und das jeden Abend neu. Das wäre also nicht nur ein Bühnenbild gewesen, das für jede Vorstellung wieder aufgebaut wird, sondern es wäre für jede Vorstellung ein neues Bühnenbild gewesen. Und es wäre eine Menge Müll produziert worden und hätte unglaubliche Arbeitskraft gekostet. Also, es war das Unmögliche, was nicht zu leisten war. Und ich fing dann an, zu erzählen, wie diese Szenen eigentlich sein müssten. Und ich erzählte von Säuglingen, die geboren werden müssen, und von Häusern, die auf dem Wasser schwimmen wie Flämmlein auf dem Ozean, und von Autounfällen. Und dann sagte Mischa: „Dann müssen wir das wohl drehen, dass kriegen wir nicht alles auf der Bühne aufgebaut.“ Der allererste Gedanke war aber, dass man dieses Stück nur zu Fuß begreifen kann. Wir wollten das in einer großen Halle oder in einem Museum spielen, wo man von Raum zu Raum, von Erlebnis zu Erlebnis diese Reise zu Fuß erleben würde. Und da scheiterte es am Raum, wir haben den Raum nicht bekommen.

DAS UNMÖGLICHE THEATER

Und irgendwann war diese Guckkastenbühne dann zu klein. Die hat der Explosion nicht standhalten können, so, wie wir sie hätten machen wollen. Und es gab den Moment, wo ich dachte: „Wenn auf einmal das Auto durch die Leinwand bricht und der Film Realität wird, haptisch wird, dadurch, dass er auf einmal wieder eine dritte Dimension bekommt – dann lande ich im Theater, und das kann kein Kino mir geben.“ Die Phantasie von dem Auto, was durch die Leinwand fährt, war eigentlich eins der ersten Bilder, die wir hatten. „Wenn wir drehen, dann muss ein Auto durch die Leinwand fliegen. Sonst machen wir Kino.“ Aber genau dieser Crash, diese Kollision von Fiktion und Wirklichkeit, darum ging es uns. Das ist der Text von Lotz, der von einer Kollision schreibt.

ULRICH: Alle waren bereit zu diesem großen Wahnsinn, nachdem die erste Bühnenbildidee nicht realisierbar war, und wir in kürzester Zeit einen neuen Ansatz finden mussten. Und dann durften wir in diesen wenigen Wochen, die wir hatten, mit diesen vielen spontanen Leuten diesen Weg gehen.

HENGST: Alle haben mitgezogen.

ULRICH: Alle Beteiligte haben alles, was irgend möglich war, auch möglich gemacht,habe ich das Gefühl. Eines von vielen Beispielen dafür sind auch die Kostüme. Ich habe innerhalb von zwei Wochen ein komplettes Kostümbild herstellen lassen. Die Kollegen aus der Kostümabteilung haben, wie alle, unglaublich viel gearbeitet. Das, was wir in zwei Wochen realisiert haben, hat normalerweise eine Produktionszeit von einem Monat oder sechs Wochen. Mit einem Monat Vorlauf. Und dennoch haben alle Ja gesagt.

CC-5

VOGES: Wir haben uns aufgemacht und gesagt: „Wir wollen das Unmögliche versuchen.“ Und das waren nicht nur drei Leute, die das gesagt haben. Permanent sind wir der Zeit hinterher gelaufen und haben neue Fakten geschaffen, die überhaupt nicht in Frage gestellt werden konnten. Und dann regnet es und man entscheidet, woanders hinzufahren, für eine andere Szene, und dann müssen wir eben später noch mal zurückkommen. Und dieser Prozess war ein permanentes Verwandeln. „Jetzt haben wir dieses eine Requisit nicht dabei, um das zu besorgen, müssten wir den Dreh um einen Tag verschieben, das können wir nicht, haben wir weder Geld noch Zeit für, also wird mit einem anderen gedreht.“ „Jetzt ist es kalt, jetzt können wir nicht mehr.“ Man reagiert aufeinander, und das war das Schöne an dieser Kollektivreise.
Es waren eben nicht ein oder zwei, die eine Reise machten und mit Dingen umgehen mussten, sondern die Bühne musste mit den Schauspielern umgehen, die Schauspieler mit dem Material, die Kostüme mit den Schauspielern, diese mit der Situation, mit der Kamera, mit dem Licht, alle mit dem Wetter, es wurde eigentlich permanent versucht, etwas zu kreieren, in einer Schicksalsgemeinschaft. Ausgeliefert, mit keinem Luxus, mit wenig Geld, mit viel zu wenig Zeit. Und damit mussten wir umgehen. Natürlich kann man, wenn man monatelang Zeit hat, einen Wald perfekt ausleuchten. Aber wenn man erst eine halbe Stunde vorher weiß, ob überhaupt Strom kommt, dann wird das ein existentieller Moment. „Wir haben gerade Strom, wer weiß, wie lange, lasst uns anfangen!“ Und diese Existentialität, wenn man Ja dazu sagt, machte wieder und wieder neue Räume auf. Permanent sind neue Türen aufgegangen, entstanden neue Möglichkeiten. Und natürlich auch immer wieder neue Probleme und neue Grenzen, gegen die man anrennen und die man überwinden musste. Um dann zur nächsten Grenze zu kommen.

SCHEITERN ALS HERAUSFORDERUNG

SCHULZ: Vielleicht sind die praktischen Probleme, egal in welcher Umsetzung, bei diesem Stück ein inhaltliches Prinzip? Es gibt in EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL viele Regieanweisungen und Settings von Wolfram Lotz, die ganz klar und deutlich jenseits vom im Theater praktisch Machbaren sind. Und man bekommt sehr schnell eine Ahnung, wie klug diese Settings gewählt sind. Die Grenzen, die das Medium Theater nun mal hat, lachen einem laut und fröhlich aus dem Text direkt ins Gesicht. Und letztendlich stacheln diese Grenzen einen dazu an, immer wieder aufs Neue den Versuch zu wagen, sie zu überwinden. Ganz viel von dem, was ihr zu unserer Umsetzung gesagt habt, könnte eine reine Formdebatte sein. Ist es aber für mich nicht – weil alles immer wieder inhaltlich zum Stück zurückkehrt. Es ist, als ob das Stück uns wirklich gut im Griff hatte.

VOGES: Die Entscheidungen sind wirklich aus dem Text heraus getroffen worden und nicht aus der Idee „Ich mache jetzt einen Film.“

ULRICH: Was mich zwar nicht überrascht hat, aber was ich schon großartig finde, ist, wie sich alles einlöst. Wie Kay als erster und wir alle uns das erhofft haben. Das ist wirklich ein Geschenk. Wie bei Lum und Purl, die im Theatertext eben die ganze Zeit auf der Bühne sind. Auf der Filmebene sind sie durch den Fernseher auch immer präsent, sie werden immer wieder zwischen geschnitten. Wir haben nicht ein Drehbuch geschrieben, was filmisch sein könnte, wir haben wirklich ein Theaterstück im Film gezeigt. Da treffen sich Film und Theater.

VOGES: Zum einen bleibt es Theater oder ein theatraler Film, allein schon durch die Sprache, die Dialoge von Wolfram Lotz. Sie haben zum Teil einen lyrischen Ton, der dann aber immer wieder so bricht, dass das wirklich Literatur ist, Theaterdrama. Und dann sind da die Regieanweisungen. Die fordern beispielsweise eine Gruppe real krebskranker Kinder aus der Kinderonkologie. Wollen wir jetzt Schauspieler sehen, die Kinder aus der Kinderonkologie spielen? Das will man doch eigentlich nicht. So kommt man dem nicht bei, diesem Lotz mit seinen Anforderungen. Und dann denkt man sich, „Aha! Aber wenn wir echte Kinder haben, dann geht es, dann können wir das machen.“ Und wir stellen fest: Auch das hat seine Tücken, weil diese Kinder keine Schauspieler sind, und sie diese speziellen Texte nicht einfach gesprochen bekommen. Lotz hat eine Phantasie geschrieben, die sowohl rechts- wie linksrum nicht machbar ist, weil sie eigentlich nur scheitern kann. Und die Herausforderung war, wie man mit dem Scheitern so umgeht, dass eine Grenze eingerissen wird, und dass etwas Neues entstehen kann.

SCHULZ: Das heißt, die theatrale Spielweise, die ihr schon beschrieben habt, die auch etwas sehr anderes ist als im klassischen Film, ist tatsächlich durch die Sprache erzwungen worden? Wie viel Verdacht hattet ihr, dass es sehr theatral sein würde? Die Schauspieler könnten ja auch anders spielen. Sie wären ja durchaus in der Lage, auch anders vor einer Kamera zu agieren.

CC-1_6

VOGES: Also, wir haben ja die Erfahrung gemacht aus NORA, und Daniel zusätzlich bei VISITOR Q und NAKED LENZ, wie das ist, Schauspieler auf der Bühne beim Spielen zu filmen. Das war die Grundlage, auf der wir gestartet sind. Der große Unterschied dazu war aber, dass die Orte zum größten Teil realer waren, aber dann auch wieder die Kostüme teilweise irrealer. Das bringt ja auch eine Theatralik mit sich. Ich habe überlegt, wie geht ein Theaterregisseur mit Theaterschauspielern an einen Theatertext? Was sind unsere Erfahrungen mit der Kamera? Und dann, wie gehen wir mit diesem Theatertext in diesem Setting um – in der Wirklichkeit, die ja immer zugegen war. Das lief also parallel, der Film und das Theater. Und es gibt ja auch zur Genüge Reminiszenzen ans Theater – dass Vorhänge auf und zu gehen, dass Aktwechsel stattfinden und man nicht weiß, auf welcher Ebene befinden wir uns gerade? Ist das jetzt Theater? Oder ist das jetzt Film? Oder: Ist es das Leben, ist es der Traum, ist es die Wirklichkeit oder die Fiktion? Es entsteht eine Unschärfe, und dieser Unschärfe liegt
dann vielleicht auch eine Wahrheit zu Grunde. Vielleicht liegt des Pudels Kern in dieser Unschärfe? Was vielleicht diesen taumelnden Eindruck widerspiegelt, den auch die Figuren im Stück innehaben – zwischen Himmel und Erde, Tod und Geburt festzuhängen und wie eine Kartoffel durchs Weltall zu eiern.

SCHULZ: Die unsichtbare Welt, die es in den Rissen zu entdecken gilt.

CC-7

VOGES: Absurd war der erste Durchlauf. Wir haben zwei Wochen normal geprobt, wir hatten eine Probebühne, wir hatten Probenkostüme, wir hatten nur kein Bühnenbild. Wir hatten lediglich einen Raum, wo wir uns aus Tischen ein Auto gebaut haben und uns alles vorgestellt haben. „Stell dir jetzt mal vor, hier wäre Wasser. Und du wärst jetzt in einem Boot, und stell dir mal vor, hier ist ein Berg.“ Da war aber ein leerer schwarzer Raum. Und wir haben eine festgelegte Spielrichtung aufgegeben. Das heißt, dieser Raum war ein Raum, in dem man in alle Richtungen spielen konnte. Nicht nur die Schauspieler liefen bei dieser Probe herum, sondern auch ich, und ich spielte es so im Kopf durch:„Jetzt könnte die Kamera hier oder hier stehen oder da.“ Das geht nicht bei einer Guckkasten-Bühnensituation. Und diese Proben waren wirklich absurd.

DIE THEATERPROBEN

Irgendwann haben wir das Stück durchgespielt, neunzig Minuten lang, und es war fürchterlich. Also, es war sehr, sehr lustig – wenn man in einem schwarzen Raum steht und spielt „ich tauch jetzt aus dem Wasser auf“ und „ich setz mich jetzt mal an den Strand“. Natürlich habe ich in meiner Phantasie versucht, die Locations mit all dem zusammenzudenken, und auch mögliche Filmschnitte mitzudenken. Und trotzdem ist das für mich schon ein kleines Wunder. Das war wirklich wie im Weltall, zunächst ohne Irgendetwas zu versuchen, eine Geschichte zu erzählen.

HENGST: Wenn du diese Probe beschreibst und den Versuch, die Schnitte und die Settings zu fassen, und jetzt den Film siehst: Wie würdest du das vergleichen? Was ist der Riss dazwischen?

VOGES: Manche Szenen sind mir da sehr gut vor Augen. Die Szene mit Björn und Julia am See, wie wir die geprobt haben, und wie ich den Nebel gesehen habe und das Wasser und den Sand. Das war wenige Tage, nachdem ich die Location ausgesucht hatte. Und so hatte ich dann die Visualität und habe versucht, sie den Schauspielern zu erzählen, die auch sofort mitgemacht haben: „Okay, hier ist das Wasser und dann machen wir das.“ Bein Dreh war es dann zum einen ein bisschen so, als ob man einen Schwarzweiß-Fernseher auf Farbe stellt, dass man so einen Umswitcher hat. Auf einmal ist das was. Und zum andern wandelte sich so vieles von einem Kinderspiel – „wir tun jetzt mal so, als ob wir fliegen, wir tun jetzt mal so, als ob das unser Schiff ist“ – hin zu einer existentiellen Erfahrung. Die wirklich physisch ist, ganz real. So ein bisschen wie Vater-Mutter-Kind spielen im Gegensatz zu dem, wirklich ein Kind zu bekommen.

CC-6

DER MENSCH AUF DER BÜHNE

HENGST: Und dazu dann noch die weitere Ebene, der Moment, wo die Schauspieler dann auf die Bühne kommen, und man erkennt jeden. Erst sieht man sie in ihrer Kostümierung und in diesem Film und in Großaufnahme und in Totale und sie sind Teil dieser Realität, und dann kommen sie raus und es ist eine völlig andere Realität. Dann sieht man zum Beispiel Eva, die anderthalb Stunden gerade Schwester Inge war, also eine Art Übermensch, der die Dinge dieser Welt zu lenken schenkt, und dann steht Eva da vorne und ist auf einmal Fleisch geworden. Das kommt mir vielleicht so intensiv vor, weil ich selber beteiligt bin, aber alles, diese Zeit und diese Arbeit, die dahinter steckt, die ist in diesem Moment auf dieser Bühne repräsentiert. All die Kostüme, die Orte, die sind dann auf einmal da, durch diese Menschen sprechen sie zu einem. Aber ganz ganz anders, als der Film es tut.

SCHULZ: Das hat mich auch wirklich überrascht.

HENGST: Dass es so ist?

SCHULZ: Dass es so ist. Ich hatte vorher eher theoretisch darüber nachgedacht: „Was bedeutet es inhaltlich, wenn die Schauspieler live einen Teil der Original-Fußnoten des Stückes sprechen?“ Was ja kaum ein Zuschauer wird wissen können, vielleicht lediglich eine Ahnung hat, vielleicht hört, dass diese Texte aus der Welt des Stückes stammen. Mit den vorherigen Dialogen zusammenhängen, aus ein- und derselben Feder, ein- und derselben Quelle stammen. Aber die sinnliche Wirkung, die die physische Präsenz der Schauspieler auf mich dann hatte, hatte ich vorher nicht geahnt. Ich sah den Film, und dann schien das Medium plötzlich zu stolpern. Und sie waren da. Und ich empfand das, was Kay anfangs schon angesprochen hat: Durch das Verzichten auf den realen Menschen wirkte der Mensch plötzlich unglaublich kostbar. Und auch das Medium Theater.

VOGES: Wir dürfen gespannt sein, was passiert, wenn man aus dem Schauspielhaus rauskommt und dann versucht, die Wirklichkeit zu
betreten, das reale Leben. Und dann Außerirdische auf dem Vorplatz sind.

SCHULZ: Ja. Ich bin neugierig darauf, ob die Wirklichkeiten sich dann kurz gegenseitig anschauen.

DAS ENTKÖRPERTE ICH

VOGES: Es geht auch um Material und Entmaterialisierung. Erde und Feuer und Haut und Fleisch, das in Lichtklumpen verwandelt wird. Und um das Theater, was dann ebenso konkret mit diesen Menschen, mit diesen Körpern im Augenblick umgeht. Diese Transzendenz liegt, glaube ich, nah an einem der Diskurse, die unsere Gegenwart durchziehen. Die Entkörperlichung heutzutage. Dass man sagt: „Ich kann Geschichte schreiben, ohne meinen Computer zu verlassen, aber eben weil ich dran sitze, in einem Netzwerk. Ich brauche nicht mehr physisch irgendwo anwesend zu sein, um Dinge zu bewegen. Ich kann fernsteuern per Internet.“ Wir können sogar unseren Computer zu Hause aus einer anderen Stadt bedienen, wie ich jetzt gelernt habe.

SCHULZ: Das Ich ist überall?

VOGES: Das Ich löst sich weg vom Körper, und das ist ein bisschen erschreckend und faszinierend zugleich. Und dann wird einem aber klar, dass beispielsweise auch in unserer Phantasie das Ich sich vom Körper loslöst. Auch da ist es so. Oder in unseren Träumen, und da ist das keine neumodische technische Angelegenheit. Sondern – die Phantasiewelt war schon immer eine, die entkörperlicht ist, und die Traumwelt auch. Und dazwischen besteht immer die Kunst, in dieser Nische zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen Körper und Immaterialität, wo Lotz dann auch hin möchte und sagt: „Da findet das Neue statt.“ Das sind alles so Dinge, die man entdeckt, die man vielleicht noch nicht so beschreiben kann. Aber ich glaube, hier steckt ein sehr gegenwärtiger Diskurs in diesem Theaterstück und in diesem Abend. Wo es um Tod und Leben, Endlichkeit und Unendlichkeit, Wirklichkeit und Phantasie geht. Was dann auf diesem Grenzbereich zwischen Körper und Abbild stattfindet.

HENGST: Das Ich, wenn es sich wirklich auflöst, wenn es sich abtrennt von dem Hier und dann in Netzwerken stattfindet, welches Ich ist denn wichtiger? Welches hat eine Relevanz?

VOGES: Welches ist vielleicht sogar realer?

HENGST: Welche Vorstellung von einem selbst ist realer? Ist es die, die ich bei Facebook schaffe? Oder ist es das, was wirklich da ist? Das ist ein Forschungsfeld, wo man gucken muss, welche Richtung schlägt man ein, oder: Welche Wege sind interessant?

VOGES: „Forschungsfeld“ ist, glaube ich, das richtige Wort. Weil es einen Versuch beschreibt, die Welt zu verstehen und nicht, die Welt zu bewerten.

DAS DORT UND DAS HIER

HENGST: Ich glaube auch, dass diese Fragen nach Netzen oder nach Virtualität für viele zwar noch wie „neumodisches Zeug“ klingt, aber für eine Generation, die gerade heranwächst, überhaupt kein neumodisches Zeug ist. Das Internet ist gar kein abgetrennter Teil, der woanders stattfindet, sondern der findet genau da statt, wo man ist. Und das, was dort stattfindet, findet genau hier statt. Das Dort und das Hier verschwimmen völlig. Kids, die damit groß werden und es nicht anders kennen, die stellen sich diese Frage zum Beispiel gar nicht, das Netz gehört zu ihrem Stattfinden, sie sind im Grunde genommen viel viel weiter als wir, die immer noch damit kämpfen und fragen, „Wo finde ich denn dann noch statt?“ oder: „Wo bin ich denn dann überhaupt?“

VOGES: Das erleben die Schauspieler jetzt gerade auch. Die stehen hinter der Bühne, warten auf ihren Auftritt – während sie sprechen. „Wo finde ich eigentlich statt grade? Ist mein Ich jetzt grade hier oder ist es auf der Leinwand? “

SCHULZ: Oder im Universum?

VOGES: Als wir auf der Halde gedreht haben, kam ja auf einmal ein unbekanntes Flugobjekt vorbeigeschossen. Das ist erst bei der Colour Correction aufgefallen. Da fliegt so ein Ding am Himmel entlang. Der Flug ist nur fünf Bilder lang. Wenn man das Filmmaterial ganz langsam laufen lässt, sieht man deutlich: Es ist eine fliegende Untertasse. Also, da waren wir von Aliens möglicherweise auch bei den Dreharbeiten heimgesucht.

HENGST: Das waren unsere Produzenten.

Einige Nachrichten an das All ist zum NRW-Theatertreffen 2013 nach Bielefeld eingeladen.

Das Interview erschien in dem Online-Programmheft zur Inszenierung. Das komplette Heft gibt es hier.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s